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Leistungen
Implantat
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Wie
wird ein Implantat gesetzt?
Vorweg gesagt: Eine Implantation ist völlig schmerzfrei, denn
sie wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt!
Nach gewissenhafter Vorbereitung, dazu gehört die überprüfung
des Gesundheits-und Gebisszustandes genauso, wie die Abklärung
von Form, Dichte und Volumen des Kieferknochens, beginnt die eigentliche
Implantation. Unter lokaler Betäubung wird zuerst das Zahnfleisch
geöffnet und der Kieferknochen freigelegt. Die Stelle, an der
die neue Wurzel sitzen soll, wird sorgfältig vorbereitet und
der Titankörper vorsichtig in den Knochen eingepflanzt. Bei den
meisten Implantatformen wird der Titankörper abschließend
mit einer kleinen Verschlussschraube geschlossen und das Zahnfleisch
darüber wieder vernäht. Geschützt unter dem Zahnfleisch
kann das Implantat jetzt ohne Belastung einheilen und mit dem Knochen
fest verwachsen.
Für die Einheilphase, die, abhängig von begleitenden Knochenaufbaumaßnahmen
zwischen zwei und zehn Monaten liegen kann, erhält der Patient
natürlich einen provisorischen Zahnersatz.
Niemand muss nach einem solchen Eingriff die Praxis "zahnlos"
verlassen! Ist schließlich die Einheilphase abgeschlossen, werden
die Implantate unter lokaler Betäubung wieder freigelegt. Die
Verschlussschraube wird abgenommen und ein sogenannter Gingivaformer,
ein "Zahnfleischformer", aufgesetzt. Dieser Gingivaformer
sorgt dafür, dass sich das Zahnfleisch richtig ausbildet und
am Ende der Behandlung die neue Zahnkrone fest umschließt. Ganz
so wie bei einem echten Zahn. Etwa zwei bis vier Wochen später
nimmt der Zahnarzt einen Abdruck des Gebisses, damit der Zahntechniker
den entsprechenden implantatgetragenen Zahnersatz anfertigen kann.
Schon wenige Wochen danach können dann Krone, Brücke oder
Prothese an den fest verankerten Titanwurzeln befestigt werden. Das
Ergebnis ist ein funktionell und optisch perfektes Gebiss. Was kann
man nach Implantatverlust tun?
In ganz seltenen Fällen kann es passieren, dass ein Implantat
"verloren" geht. Wie bei "echten" Zähnen
kann die Ursache hier beispielsweise eine Entzündung (Parodontose),
die durch mangelnde Mundhygiene verursacht wird, sein. Wurde nicht
nur die Mindestzahl an Implantaten gesetzt, kann der Zahnersatz auch
bei einem Implantatverlust noch uneingeschränkt funktionieren.
Denn durch die Kaubelastung wird der Kieferknochen im Laufe der Zeit
wieder gestärkt, was den Implantaten so viel Stabilität
gibt, dass sie dann die zusätzliche Belastung gut verkraften
können. Die verbleibenden Titanwurzeln können also die Funktion
der verlorengegangenen übernehmen. Kommt es allerdings zu einem
weiteren Zahn- oder auch Implantatverlust, kann und muss eine neue,
künstliche Wurzel gesetzt werden. Die Erfolgsquoten sprechen
für die künstliche Wurzel aus Titan: Von 100 Implantaten
gehen in 10 Jahren lediglich 10 verloren. Statistisch gesehen liegt
damit die Erfolgsquote nach 10 Jahren "Belastung" immer
noch bei 90 Prozent! Das heißt natürlich nicht, dass alle
Implantate im elften Jahr ausfallen! Es gibt Nachuntersuchungen von
Implantaten, die seit mehr als 30 Jahren hervorragend funktionieren.
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